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Lastenheft für Prozessanlagen

Das Lastenheft beschreibt alle Anforderungen des Auftraggebers an die Lieferungen und Leistungen eines Auftragnehmers. Voraussetzung für Lastenheft und Ausschreibung ist eine klare Definition des zu beschaffenden Projekts.

Klare AnforderungenAlle Anforderungen an Lieferung und Leistung an einem Ort.
GMP & GAMPStandards und Umfeldbedingungen von Anfang an festgelegt.
Mit SchnittstellenAuf Wunsch inklusive der zugehörigen Schnittstellenbeschreibungen.

Zunächst ist zu klären, welche Standards und Umfeldbedingungen für die Ausschreibung gelten – etwa GAMP oder GMP. Um das verfahrenstechnische Projekt sauber zu definieren, gliedern wir es anschließend in einzelne Phasen.

Phasen und Inhalte eines Lastenheftes

Wesentliche Inhalte einer Ausschreibung bzw. eines Lastenheftes sind unter anderem:

  1. 1GrundparameterDefinition der Grundparameter im Vorprojekt (Planungsphase 1).
  2. 2EntwurfsplanungBasic Engineering mit verfahrenstechnischer Auslegung (Planungsphase 2).
  3. 3FEED & AusschreibungAusschreibungsunterlagen, Schnittstellendefinitionen und Lastenheft zur Genehmigung (Phase 3).
  4. 4Detail EngineeringAnfrage und Beschaffung.
  5. 5PflichtenheftDer Auftragnehmer erstellt es auf Basis der genehmigten Ausschreibungsdokumente.
  6. 6BauüberwachungÜberwachung der Bauphase beim Lieferanten; der Kunde genehmigt die Qualitätsdokumente.
  7. 7FATFactory Acceptance Test – Werksabnahme beim Lieferanten.
  8. 8Installation & InbetriebnahmeAufbau und Inbetriebnahme der Anlage vor Ort.
  9. 9IQInstallationsqualifizierung: Prüfung gegenüber den Bestellunterlagen.
  10. 10OQFunktionsqualifizierung: Prüfung der vorgesehenen Funktionsweise.
  11. 11PQLeistungsqualifizierung: Nachweis der geforderten Leistung.
  12. 12SATSite Acceptance Test – Abnahme beim Kunden.

Die SEEFRIED Verfahrenstechnik GmbH erarbeitet das Lastenheft für Ihre Prozessanforderung – auf Wunsch inklusive der zugehörigen Schnittstellenbeschreibungen.

Häufige Fragen zum Lastenheft für Prozessanlagen

Was ist ein Lastenheft?

Das Lastenheft beschreibt die Gesamtheit der Anforderungen des Auftraggebers an Lieferungen und Leistungen des Auftragnehmers. Es ist die Grundlage für Ausschreibung, Angebotsvergleich und das spätere Pflichtenheft des Lieferanten.

Was ist der Unterschied zwischen Lastenheft und Pflichtenheft?

Das Lastenheft formuliert, was der Auftraggeber fordert. Das Pflichtenheft erstellt der Auftragnehmer auf Basis der genehmigten Ausschreibungsdokumente und beschreibt, wie er die Anforderungen umsetzt.

Welche Phasen sollte ein Lastenheft abdecken?

Von der Definition der Grundparameter über Basic Engineering, FEED, Detail Engineering und Beschaffung bis zu Bauüberwachung, FAT, Installation, Qualifizierung (IQ, OQ, PQ) und SAT beim Kunden.

Welche Standards spielen eine Rolle?

Je nach Projekt z. B. GMP und GAMP sowie die jeweiligen Umfeldbedingungen. Sie müssen vor der Ausschreibung geklärt werden.

Sprechen Sie uns an

Wir beraten Sie gern zum Thema Lastenheft für Prozessanlagen – telefonisch unter +49 4203 789492 oder per E-Mail an info@s-vt.net.

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