Die meisten verfahrenstechnischen Anlagen benötigen Dampf für thermische Prozesse oder für die Versorgung ihrer Temperiersysteme. Dampfanlagen gehören daher beim Bau von Prozessanlagen oder einer neuen Fabrik fast immer dazu.
So entsteht Prozessdampf
Im Dampferzeuger erhitzen die heißen Feuergase das Wasser auf Siedetemperatur, bis es verdampft. Dabei entsteht Sattdampf, der sich im Dampfraum über dem siedenden Wasser sammelt. Damit der Dampferzeuger sicher und ohne Schäden arbeitet, müssen Speise- und Kesselwasser bestimmte Anforderungen erfüllen.
Anforderungen an Speise- und Kesselwasser
Die Anforderungen hängen in der Regel von drei Faktoren ab:
- Bauart des Dampferzeugers
- Betriebsüberdruck
- Betriebsbedingungen
Auf dieser Grundlage werden die Anforderungen an das Speise- und Kesselwasser festgelegt. Entscheidend ist außerdem, ob salzfreies, salzarmes oder salzhaltiges Speisewasser zum Einsatz kommt. Salzfreies Wasser liefert zum Beispiel eine VE-Wasseranlage.
In allen Fällen gilt: Speise- und Kesselwasser sollten klar, farblos und frei von suspendierten Stoffen sein. Zudem verhindert eine Konditionierung des Wassers Korrosion.
Bestandteile einer Dampferzeugungsanlage
Dampferzeugung
- Dampferzeuger
- Versorgungseinheit
- Abgaswärmetauscher
- Schornstein
Wasser & Überwachung
- Speisewasseraufbereitung mit Überwachung
- automatische Leitfähigkeitsmessung
- pH-Wert-Messung
- Abschlammung
- Startentwässerung
Dampf & Kondensat
- Dampfdruckminderer
- Mischkühler (Einspritzkühler)
- Kondensatrückspeiseeinheit
- Kondensathebeeinrichtung mit Rückführung
Die SEEFRIED Verfahrenstechnik GmbH unterstützt Sie bei der Auslegung, bei der Erstellung des Lastenheftes und bei der Beschaffung Ihrer Dampfanlage.
Häufige Fragen zu Dampfanlagen
Wofür werden Dampfanlagen in Prozessanlagen benötigt?
Die meisten verfahrenstechnischen Anlagen benötigen Dampf für thermische Prozesse bzw. zur Versorgung ihrer Temperiersysteme. Die Dampfversorgung ist deshalb beim Bau von Prozessanlagen und Fabriken fast immer ein Thema.
Welche Anforderungen gelten für Speise- und Kesselwasser?
Sie hängen von Bauart, Betriebsüberdruck und Betriebsbedingungen des Dampferzeugers ab. Grundsätzlich sollte das Wasser klar, farblos und frei von suspendierten Stoffen sein; zur Vermeidung von Korrosion ist eine Konditionierung notwendig.
Aus welchen Komponenten besteht eine Dampferzeugungsanlage?
Unter anderem aus Dampferzeuger, Speisewasseraufbereitung, Abschlammung, Mischkühler, Leitfähigkeits- und pH-Messung, Abgaswärmetauscher, Kondensatrückspeisung und Dampfdruckminderern.
Wobei unterstützen Sie?
Wir unterstützen bei der Auslegung der Dampfanlage, der Erstellung des Lastenhefts und der Beschaffung.