Bei der Herstellung pharmazeutischer Pasten werden Grundsubstanzen und Wirkstoffe zu einem stabilen, haltbaren und wirksamen Fertigpräparat zusammengeführt. Diese Pasten sind zur äußeren Anwendung bestimmt.
Wirkung und Zusammensetzung
Viele pharmazeutische Pasten trocknen Wundstellen aus und wirken sekretbindend und antiseptisch. Dazu werden Wirk- und Inhaltsstoffe unterschiedlicher Konsistenz zusammengeführt.
Die Bestandteile liegen zu Beginn oft als Pulver vor. Im Laufe der Produktion müssen sie eindispergiert oder gelöst werden, damit mit den übrigen Inhaltsstoffen eine fein verteilte Dispersion entsteht. Je nach Produkt liegt der Feststoffanteil zwischen 25 % und 50 %.
Anforderungen an die Herstellungsanlage
Neben der hygienischen Produktion ist das Handling von Substanzen unterschiedlicher Viskosität entscheidend. Moderne Anlagen sind dafür flexibel und effizient einsetzbar:
- Homogenisieren im Behälter oder im Umlaufverfahren
- stufenlose Drehzahlverstellung für eine effiziente und dennoch schonende Verarbeitung
- Pulvereinzug unter Vakuum für einen hohen Feststoffanteil
- hygienisches, GMP-gerechtes Design mit CIP-Reinigung
FAQ: Pharmazeutische Pasten herstellen
Was unterscheidet Pasten von Salben?
Pasten sind halbfeste Zubereitungen mit hohem Feststoffanteil (typisch 25 bis 50 %), z. B. Zinkoxid. Sie haften gut, trocknen Wunden aus und wirken sekretbindend.
Wie werden hohe Pulveranteile eingearbeitet?
Pulver werden schrittweise unter Vakuum eingezogen und mit Rotor-Stator-Homogenisator dispergiert, bis eine feine, agglomeratfreie Verteilung erreicht ist.
Welche Maschine eignet sich für Pasten?
Vakuum-Homogenisiermischer mit kräftigem Abstreifrührwerk, Homogenisator im Behälter oder Umlauf und stufenloser Drehzahl für hochviskose Produkte.
Wie werden Lufteinschlüsse vermieden?
Durch Verarbeitung und Entgasung unter Vakuum sowie langsame Drehzahl beim Pulvereinzug.
Liefert SEEFRIED Anlagen für Pasten?
Ja, SEEFRIED Verfahrenstechnik plant Anlagen für halbfeste Arzneiformen und bietet geprüfte gebrauchte Vakuum-Homogenisiermischer an.